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Schlafmagazin


Schnarchen

11 Tipps für den erholsamen Schlaf in den Sommernächten

Kaum einer bekommt in schwül warmen Nächten die Augen zu. Wir räkeln uns oft schweißgebadet im Bett hin und her. Haben wir uns doch einen sonnigen Sommer herbeigesehnt, so verfluchen wir die hohen Temperaturen, die das Einschlafen fast unmöglich machen.
Aber warum fällt uns das Schlafen in der Hitze schwerer? Im Normalfall fällt die Körpertemperatur beim Schlafen um ein Grad Celsius, was aber bei der Wärme kaum möglich ist. Um besser abzukühlen reagiert unser Körper mit Schwitzen, was das Einschlafen aber auch nicht angenehmer macht.
Mit einfachen Mitteln bleiben Sie cool und finden schnell zum ersehnten Schlaf:

 

  1. Die passende Zudecke

    Verwenden Sie ausschließlich dünne Sommerdecken. Neue Faserbetten besitzen sogar kühlende Eigenschaften: durch mikroskopisch kleine "Klimakapseln" wird überschüssige Wärme absorbiert, was für ein scheinbar kühlendes Schlafklima sorgt. Im Fachhandel sind diese Decken von Diamona (Climatic-Decken) oder mit der Outlast-Technologie ausgerüstet. Alternativ sorgen auch Bettdecken mit Klimafenstern von ClimaBalance für ein gutes Schlafklima. Beziehen Sie diese Decken mit feiner Bettwäsche bevorzugt aus Mako Satin oder Seide.

    Manchmal ist oft schon ein Bettlaken zum Zudecken ausreichend. Vermeiden Sie jedoch ganz ohne "Zudecke" zu schlafen. Zugluft kann schnell zu einer Erkältung führen - selbst im Sommer.
     
  2. Das Schlafzimmer kühl halten

    Halten Sie auch tagsüber das Schlafzimmer schattig kühl. Schließen Sie tagsüber das Fenster und dunkeln Sie den Raum ab. Der richtige Sonnenschutz, wie z.B. Rollos mit entsprechender Beschichtung oder Außenjalousien, hilft Ihnen optimal, die Sonne und Hitze draußen zu lassen. Ein nasses Laken, befestigt an der Innenseite des Fensters, sorgt für ein kühleres Klima im Schlafzimmer. Verzichten Sie aber auf eine Klimaanlage und vermeiden Sie Zugluft durch mehrere geöffnete Fenster - sonst plagt Sie zudem noch kurzerhand eine Erkältung.
     
  3. Ruhig und dunkel

    Nicht nur hohe Temperaturen machen uns nachts zu schaffen, auch störender Lärm und Lichteinfall ins Schlafzimmer. Sonnenlicht stört nämlich die Produktion den Schlafhormons Melatonin.
     
  4. Überlegt lüften

    Lüften Sie nur morgens und abends, damit die warme Luft tagsüber das Schlafzimmer nicht aufheizt. Sinnvoll ist dabei ein Schutz vor Mücken, die spätestens bei Licht angelockt werden und blutsaugend zur nächtlichen Plage werden - nicht nur wegen des einsetzenden Juckreizes. Bringen Sie ein so genannte Fliegengitter ans Fenster an, unterlassen Sie jedoch chemische Mittel oder elektronische Insektenfallen - diese haben im Schlafzimmer nichts zu suchen.
     
  5. Pyjama ins Kühlfach

    Schon aus hygienischen Gründen empfehlen wir auch bei warmen Temperaturen einen leichten Pyjama zu tragen, zumal der Schweiß dann nicht direkt in die Matratze geht und durchgeschwitzte Nachtwäsche schnell gewechselt werden kann. Legen Sie diesen mehrere Stunden ins Kühlfach und ziehen Sie diesen zum Schlafengehen an. Achten Sie bitte nur darauf, dass der kühle Pyjama nicht zu kalt ist.
     
  6. Die Wärmflasche wird zur Kühlflasche

    Eine Wärmflasche kann auch kühlen. Mit Wasser gefüllt die Flasche tagsüber in den Kühlschrank legen und am Abend mit ins Bett nehmen. An den Füßen oder im Nacken hilft die "Kühlflasche" Ihrem Körper, Wärme abzugeben.
     
  7. Treiben Sie Sport

    Ein leichter Ausdauersport fördert den Schlaf. Allerdings sollte die Anstrengung mehr als zwei Stunden vor der Schlafenszeit liegen. Sonst ist Ihr Kreislauf noch zu sehr in Schwung und Sie finden erst recht keine Ruhe.
     
  8. Duschen und nur leicht abtrocknen

    Nehmen Sie vor dem Zubettgehen eine lauwarme Dusche und trocknen Sie sich nicht ganz ab, sodass ein leichter Feuchtigkeitsfilm auf der Haut bleibt. Das Wasser verdunstet und kühlt, wenn auch nur kurz.
     
  9. Erfrischende ätherische Öle (Rosenwasser, Minze)

    Ätherische Öle lassen auch bei schwüler Hitze leicht durchatmen. In den Wüstenregionen wird Rosenwasser (lässt sich übrigens selbst leicht herstellen) gerne zur Erfrischung eingesetzt und hat zudem noch beruhigende Wirkung.
     
  10. Schon tagsüber richtig ernähren

    Trinken Sie am Tag viel, aber nicht so viel vor dem Schlafen gehen, ansonsten müssen Sie die Nacht gleich durch den Gang zur Toilette unterbrechen. Empfehlenswert sind Mineralwasser sowie ungesüßte Kräuter- oder Fruchttees und auch Fruchtsaft. Vermeiden Sie spätes und fettiges Essen. Obst, Vollkornprodukte, Joghurt, Gurken und Tomaten versorgen den Körper mit den notwendigen Mineralstoffen und Vitaminen, dessen Bedarf bei schweißtreibendem Wetter vielfach höher ist.
     
  11. Stressfrei

    Nur wer entspannt ins Bett geht, hat die Möglichkeit schnell einzuschlafen. Nicht ohne Grund bieten die neu gegründeten Schlafschulen autogenes Training zur Bekämpfung der Einschlaf- und Durchschlafstörungen an.

    Machen Sie sich nicht verrückt, falls Sie im Sommer erst spät in den Schlaf finden. Im Sommer soll unser Körper mit weniger Schlaf auskommen.

    Und wenn Sie dennoch nicht einschlafen können: gönnen Sie sich lieber ein kurzer Spaziergang statt sich stundenlang im Bett rumzuwälzen.