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Wissenswertes über das Schnarchen

Mit Schnarchen bezeichnet man ein knatterndes Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschen erzeugt wird. Schnarchen oderRhonchopathie heißt auch die durch das obige Symptom hervorgerufene Schlafstörung. In der Schlafmedizin spricht man auch vom Upper Airway Resistance Syndrom (UARS), bei dem im Gegensatz zum obstruktiven Schlafapnoesyndrom (OSAS) nur ein zeitweiliger Verschluss der oberen Atemwege vorliegt, der aber ebenso zu Hypoxie (Sauerstoffmangel), Arousals (Aufweckreaktionen) und in deren Folge zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen führen kann. Mit zunehmendem Alter schnarchen rund 60 % der Männer und 40 % der Frauen. Im jüngeren Alter liegen diese Zahlen erheblich niedriger. 

Schnurren und Schnarchen

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Für alle Lieferungen von Schnarchshop.de (nachfolgend: Schnarchshop) an Verbraucher (§ 13 BGB) gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke ab- schließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zu gerechnet werden kann.

 

2. Vertragspartner

Der Kaufvertrag kommt zustande mit der: Schnarchshop.de, Markus Kamps, Dickscher Weg / Ecke Theodorstr. 10, D- 47574 Goch. Sie erreichen unseren Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen unter der Telefonnummer (02823) 4199-531 sowie per E-Mail unter info@schnarchshop.de.

 

3. Angebot und Vertragsschluss

3.1 Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung dar. Irrtümer vorbehalten.

3.2 Durch Anklicken des Buttons [kostenpflichtig bestellen] geben Sie eine verbindliche Bestellung der auf der Bestellseite aufgelisteten Waren ab. Der Kaufvertrag kommt zustande, wenn wir Ihre Bestellung durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch Auslieferung der Ware innerhalb von fünf Tagen annehmen.

 

4. Widerrufsrecht

4.1 Verbraucher haben ein vierzehntägiges Widerrufsrecht.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Schnarchshop.de
Markus Kamps
Dickscher Weg / Ecke Theodorstr. 10
D- 47574 Goch
Fax: (02823) - 41920-53
Email: info@schnarchshop.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. 
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Die Kosten werden auf höchstens etwa EUR 6,90 geschätzt.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.


Ende der Widerrufsbelehrung

 

4.2 Die Rückzahlung erfolgt, sofern Sie uns keine andere Kontoverbindung mitteilen, stets auf das von Ihnen zur Zahlung verwendete Konto.

4.3 Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind oder bei Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger von Ihnen entsiegelt worden sind.

4.4 Bitte vermeiden Sie Beschädigungen und Verunreinigungen. Senden Sie die Ware bitte möglichst in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör und mit allen Verpackungsbestandteilen an uns zurück. Verwenden Sie ggf. eine schützende Umverpackung. Wenn Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, sorgen Sie bitte mit einer geeigneten Verpackung für einen ausreichenden Schutz vor Transportschäden, um Schadensersatzansprüche wegen Beschädigungen infolge mangelhafter Verpackung zu vermeiden.

4.5 Senden Sie die Ware bitte als frankiertes Paket an uns zurück und bewahren Sie den Einlieferbeleg auf. Wir erstatten Ihnen auch gern auf Wunsch vorab die Portokosten, sofern diese nicht von Ihnen selbst zu tragen sind.

4.6 Bitte rufen Sie vor Rücksendung unter der bei uns an, um die Rücksendung anzukündigen. Auf diese Weise ermöglichen Sie uns eine schnellstmögliche Zuordnung der Produkte.

4.7 Bitte beachten Sie, dass die in den Absätzen 4.4 bis 4.6 genannten Modalitäten nicht Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts sind.

 

5. Preise und Versandkosten

5.1 Die auf den Produktseiten genannten Preise enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer und sonstige Preisbestandteile.

5.2 Für die Lieferung fallen Versandkosten an, welche unter Versandkosten aufgeführt werden. Die Versandkosten werden Ihnen auf den Produktseiten, im Warenkorbsystem und auf der Bestellseite nochmals deutlich mitgeteilt. 

5.3 Bei Zahlung per Nachnahme wird keine zusätzliche Gebühr fällig.

 

6. Lieferung

6.1 Die Lieferung erfolgt nur innerhalb Deutschlands mit DHL, nicht paketfähige Sendungen mit der Spedition.

6.2 Die Lieferzeiten finden Sie auf der jeweiligen Produktseite.

6.3 Sollten nicht alle bestellten Produkte vorrätig sein, sind wir zu Teillieferungen auf unsere Kosten berechtigt, soweit dies für Sie zumutbar ist.

6.4 Sollte die Zustellung der Ware durch Ihr Verschulden trotz dreimaligem Auslieferversuchs scheitern, können wir vom Vertrag zurücktreten. Ggf. geleistete Zahlungen werden Ihnen unverzüglich erstattet.

6.5 Wenn das bestellte Produkt nicht verfügbar ist, weil wir mit diesem Produkt von unseren Lieferanten ohne eigenes Verschulden nicht beliefert werden, können wir vom Vertrag zurücktreten. In diesem Fall werden wir Sie unverzüglich informieren und Ihnen ggf. die Lieferung eines vergleichbaren Produktes vorschlagen. Wenn kein vergleichbares Produkt verfügbar ist oder Sie keine Lieferung eines vergleichbaren Produktes wünschen, werden wir Ihnen ggf. bereits erbrachte Gegenleistungen unverzüglich erstatten.

 

7. Zahlung

7.1 Die Zahlung erfolgt wahlweise per Vorkasse, Nachnahme oder Kreditkarte und Lastschrift über Paypal.

7.2 Bei Auswahl der Zahlungsart Vorkasse nennen wir Ihnen unsere Bankverbindung in der Auftragsbestätigung und liefern die Ware nach Zahlungseingang. Der Rechnungsbetrag ist binnen 10 Tagen auf unser Konto zu überweisen. Bei Zahlung per Kreditkarte erfolgt die Belastung Ihres Kontos mit Versand der Ware.

 

8. Eigentumsvorbehalt

Die Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung unser Eigentum. Vor Übergang des Eigentums ist eine Verpfändung, Sicherungsübereignung, Verarbeitung oder Umgestaltung ohne unsere Zustimmung nicht gestattet.

 

9. Transportschäden

9.1 Werden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, so reklamieren Sie solche Fehler bitte sofort bei dem Zusteller, und nehmen Sie bitte schnellstmöglich Kontakt zu uns auf.

9.2 Die Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat für Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte keinerlei Konsequenzen. Sie helfen uns aber, unsere eigenen Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. der Transportversicherung geltend machen zu können.

 

10. Gewährleistung

Die Gewährleistung erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen.

Mögliche Ursachen

Das Schnarchgeräusch entsteht durch flatternde Bewegungen des Gaumens und des Zäpfchens, zum Teil auch des Zungengrundes und des Rachens beim Atmen. Es kann in einigen Fällen durch  
Nasenatmungsbehinderungen hervorgerufen sein. Beim Schnarchenden liegt generell eine Blockade der Atemwege vor, meist schwingt das infolge der Entspannung des Körpers im Schlaf erschlaffte Gaumensegel flatternd im Sog der Atemluft. Es kann aber auch der hintere Bereich der Zunge in den Rachenzurückfallen. Schnarchen kann auch mit Allergien einhergehen. Es gibt also nicht nur einen Faktor, der als Ursache für dieses Symptom in Frage kommt. Bei den meisten Betroffenen tritt das Schnarchen abhängig von der Körperlage auf. So kommt es häufig in der Rückenlage zum Schnarchen, wenn der Unterkiefer des Schlafenden nicht gestützt ist und er durch den geöffneten Mund atmet. Registriert der Körper einen durch die erschwerte Atmung hervorgerufenen Mangel an Sauerstoff, löst er eine Positionsänderung aus.

Auch Übergewicht oder genetische Veranlagung können dafür verantwortlich sein, dass eine anatomische Besonderheit vorliegt, die das Schnarchen letztlich bewirkt: der Atmungsapparat des Schlafenden kann nicht in jeder Körperlage die nötige Spannung aufrechterhalten, die das Schnarchen verhindern würde.

Ebenso fördern Alkoholkonsum oder die Einnahme von Beruhigungsmittel, Schlafmitteln, Tranquilizern und Psychopharmaka die Erschlaffung des Gaumensegels und somit den Vorgang des Schnarchens.

Das Schnarchen kommt in verschiedenen Ausprägungen vor. So gibt es Personen, die nur gelegentlich schnarchen, z. B. bei einem Schnupfen, andere Personen schnarchen nahezu jede Nacht verbunden mit zum Teil sehr lauten, stark störenden Schnarchgeräuschen. Eine ständig verstopfte Nase, beispielsweise durch eine verkrümmte Nasenscheidewand, kann möglicherweise eine Ursache des Schnarchens darstellen.

In seiner stärksten Ausprägung kann der Schnarcher sogar von seinem eigenen Schnarchgeräusch aufwachen, außerdem können Atemstillstände infolge vollständigen Zusammenfallens des Rachens von 30 Sekunden und mehr auftreten. Solche Atemstillstände können bis zu 100 mal pro Nacht auftreten, wodurch der Schlaf stark beeinträchtigt ist. Solch eine extreme Ausprägung des Schnarchens verbunden mit Atemstillständen nennt man obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) und muss als erhebliche Schlafstörung betrachtet werden.

Das Schlafapnoe-Syndrom ist häufig von heftigen Albträumen begleitet. Bei einer Schlafapnoe erleidet der Schlafende einen massiven Sauerstoffmangel. Der Körper aktiviert einen Schutzreflex, dabei steigt die Atemanstrengung und die Spannung der Atemwegs- und Atemmuskeln, sodass ein Durchatmen ermöglicht wird. Dabei wird eine Stressreaktion ausgelöst, die zu Blutdruck- und Herzfrequenzanstiegen führt. Auch eine Adrenalinausschüttung erfolgt. Der Betroffene wacht eventuell nach Luft ringend und mit starkem Herzklopfen auf, jedoch läuft die überwiegende Zahl der Stressreaktionen unbemerkt im Schlaf ab.

Schnarchfolgen

Häufig haben Schnarchende keinen erholsamen Schlaf, da die Schnarchzyklen vor allem in den wichtigen Traum- und Tiefschlafphasen vorkommen. Abgeschlagenheit, Nervosität und Müdigkeit auch nach langem Schlaf sind im Wachzustand die Folge. Schwerwiegendere Schnarchleiden können, sofern sie langfristig auftreten und nicht erkannt werden, Beeinträchtigungen am Herz und Kreislaufsystem (Bluthochdruck), mit Erhöhung des Infarkt- und Schlaganfallrisikos nach sich ziehen. 

Verhaltensregeln

Durch einfache, selbst durchzuführende Maßnahmen kann man versuchen, das Schnarchen zu bekämpfen. Oft gelingt es dadurch wenigstens, das Schnarchen zu mildern, allerdings sind diese Maßnahmen nicht immer erfolgreich.

  • Änderung der Schlafposition: Bei Kopftieflage schwellen bei manchen Menschen die Nasenschleimhäute geringfügig an, dies kann bei bereits bestehender Enge der Nase die Nasenatmung weiter beeinträchtigen, sodass ein Schnarchen auftritt bzw. sich verstärkt. Dem kann entgegengewirkt werden, indem der Kopf hoch gelagert wird. Lattenroste mit Rückenhochlagerung (65-70cm Länge)
    ins 1. Raster einstellen wenn nur Kopfverstellung dann lieber flach lassen.  
    Da die Rückenlage gehäuft zu Schnarchen führt, kann man versuchen die Seitenlage durch Verbesserung der Schulterregion oder durch Verschlechterung der Rückenlage zu erzwingen. Starke Schnarcher schnarchen allerdings auch in Seitenlage, sodass diese Gegenmaßnahmen nur kleinere  Erfolge erzielen.
  • In den letzten 6 Stunden vor dem Schlafen sollte jeglicher Alkoholgenuss vermieden werden. 
    Die Einnahme von Schlaf- und Beruhigungsmitteln sollte möglichst vollständig vermieden werden. 
    Bestimmte Enzme helfen um eine Straffung der Strukturen zu erzielen, besonder Schnarchkapseln 
    sind für viele eine gute Lösung.
  • Da sich Fett auch im Rachenbereich ablagert und die Atmung behindern kann, ist bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion anzustreben.
  • Sollte eine Hausstaubmilbenallergie oder eine Bettfedernallergie bestehen, so sollten Betten und Kissen mit synthetischem antiallergischem Füllungsmaterial verwendet werden; außerdem sollte die Bettwäsche alle 5 Tage gewechselt sowie die Bettdecke und das Kissen spätestens alle 8 Wochen gewaschen werden. Entsprechende Betten sind im Bettenfachhandel erhältlich. Darüberhinaus ist bei Allergien evtl. auch eine medizinische Behandlung erforderlich (z. B. eine Hyposensibilisierung).
  • Feste Schlafenszeiten und gutes Tagesverhalten 

Einfache erste Maßnahmen mit kleinen Hilfen

Liegt eine behinderte Nasenatmung vor oder wurde die behinderte Nasenatmung nicht  operativ oder anderweitig beseitigt, so bleiben nur noch Maßnahmen der Erweiterung oder Atmunghilfe durch 
Sprays oder Nasenpflaster übrig.

Liegt eine behinderte Mundatmung vor oder wurde die behinderte Mundatmung nicht  operativ oder anderweitig beseitigt, so bleiben nur noch Maßnahmen der Erweiterung oder Atmunghilfe durch 
Spezialsprays oder Schnarchöle übrig.

Sind Sie nur Partner und können nicht schlafen, dann ist es wichtig, dass Thema nicht TODSCHWEIGEN  oder zu EMOTIONAL zu besprechen. 
Sie müssen gemeinsam nach Lösungen suchen, selbst wenn ab und an nur das 2. Bett bleibt. 
Liegt also eine behinderter Schlaf durch Schnarchende Partner vor 
und wurde der behinderte Schlaf nicht durch Medikamente oder anderweitig beseitigt, so bleiben nur noch  Maßnahmen der Entspannung durch Schlafkurse oder professionelle Ohrstöpsel die nicht zu pfropfen und eine gewisse Tonlage andere (Nicht Schnarchgeräusche) durchlassen. Außerdem sollten Sie immer dem Partner bitten folgendes zu klären:
Tagesverhalten , Bettausstattung, organische Gründe, hormonelle Gründe, Raumklima usw.

Liegt eine verstärkte Rückenlage oder einseitige Verstärkung in Lagerungen und Positionen vor, dann werden verschiedene Apparate auf dem Markt angeboten, die Schnarcher bei stärkerem Schnarchen nachts aktivieren und sie dazu erziehen sollen, nicht in die Rückenlage oder nicht in die Schnarchlage zu kommen. Dies erfolgt per Weste oder Shirt aber auch elektronisch Hilfen ist dies möglich. Hier sind in der Regel besondere Apparate sehr wirksam und bringen Ruhe und Lageverhinderung oder durch Akkupressure sogar Schnarchreduzierung und Schnarchunterdrückung, aber letztendlich wird die Ursache des Zusammenfallen des Rachens oder die Fehllagerung in einem zu harten Bett nicht verhindert. Wirkliche Schlaftherapie bringen besonders CDs auf Tiefschlafbasis oder Schnarch- und Rachentrainings mit Zungengrund und Mundtraining per Schnuller.

Liegt Zähneknirschen oder starkes Schnarchen oder Apnoe vor werden oft Kiefer-Protrusionsschienen eingesetzt. Im Schlaf in einer festen Lage soll per Standardschiene oder per individuell geformter Schiene oder per Zungenlöffel verhindert, dass der Mund überhaupt oder noch weiter aufklappt, sodass die Zunge nicht zurückfallen und die Atemwege nicht blockieren kann. Die meisten Patienten kommen mit irgendeiner dieser Lösungen gut zurecht. Mann sollte also die richtige für sich finden. Der Wirkungsgrad liegt bei 50-100% Schnarchreduktion kann aber manchmal andere Nebeneffekte ( Kiefer / Zähne ) mit sich ziehen.
Auch Bandagen oder Kopf & Nackenschienen /  Stützen und versuchen das innere Zurückfallen und die 
akustischen Effekte durch äußere leichte Hilfen zur erreichen ! Nicht bei jedem und jeder Ausprägung 
hilft diese einfachere Lösung !

Achtung:  Es sollte immer geprüft werden ob und welcher Art die Schnarchimpulse sind, damit Sie eine Schlafapnoe ausschließen können. Wenn Sie allerdings unter Atemaussetzer leiden und eine 
schnelle Therapie wollen, dann kann eine nächtliche Überdruckbeatmung mit einer Maske
 (CPAP-Behandlung)  geeignet sein, um den Druck in den Atemwegen zu erhöhen, einen Kollaps der Atemwege zu verhindern und dadurch das Schnarchen zu unterdrücken. Diese Methode ist jedoch mit den Unannehmlichkeiten einer nächtlichen Atemmaske verbunden, sodass sie meist nur bei besonderer Beeinträchtigung des Patienten in Form von Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen sowie bei nächtlichen Atempausen, also beim Schlafapnoe-Syndrom zur Anwendung kommt. Weitere Maßnahmen zu Verbesserung des Mund 
Rachenraumes oder auch zur Schlafhygiene (Verhalten) und Lagerungshilfen (Bettausstattung, Kissen) sind begleitend immer sinnvoll.

Medizinische Behandlung

In den Fällen, in denen eine behinderte Nasenatmung augenfällig die Ursache für das Schnarchen darstellen könnte, sollte eine entsprechende Behandlung durchgeführt werden. Beispielhaft lassen sich hier Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation), Kieferhöhlenentzündungen, vergrößerte Nasenmuscheln und Allergien aufführen. Oft liegt auch eine Kombination mehrerer dieser Ursachen vor.

Weitergehende chirurgische Maßnahmen, nur als letzte Lösung

Einen gewissen Erfolg versprechen operative Eingriffe, die allerdings teilweise irreversibel sind.
So besteht die Möglichkeit, den Gaumen und die Rachenschleimhaut zu straffen und das Zäpfchen weitgehend zu entfernen. Bei diesem Eingriff entfernt man in der Regel auch zusätzlich die Tonsillen (Gaumenmandeln). Dieser Eingriff wird als Uvula-Palato-Pharyngo-Plastik (UPPP) bezeichnet. Diese Operation führt bei mehr als der Hälfte der Schnarcher zu einer deutlichen, bei weiteren 40 Prozent zu einer mäßigen Besserung des Schnarchens. Dieser Eingriff muss stationär in Narkose durchgeführt werden. Komplikationen sind selten, neben Nachblutungen innerhalb der ersten Woche können auch langfristige Probleme wie Verschlucken mit Austritt von Flüssigkeit aus den Nasenlöchern, Schluckschmerzen oder offenes Näseln entstehen.

Ein schonenderes Verfahren bietet die Verwendung eines Lasers. Hierbei werden Teile des Gaumens und des Zäpfchens entfernt. Diese Operationstechnik wird als Laser-assistierte Uvula-Palato-Plastik (LAUP) bezeichnet. Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt werden, eine Operation in Narkose ist jedoch zu empfehlen. Komplikationen dieses Laser-Eingriffes sind relativ selten. Die Erfolgsrate liegt bei etwa 60 bis 80 Prozent.In den letzten Jahren hat sich außerdem die Radiofrequenztherapie etabliert: Dabei wird mit Sonden in das Rachengewebe eingestochen und mittels Hochfrequenz im ISM-Band das Gewebe bei relativ niedrigen Temperaturen (ca. 80 °C) zum Verkochen gebracht. Durch narbiges Schrumpfen des Gaumens kommt es dann zu einer Stabilisierung des Gewebes und damit zu einem verminderten Schnarchgeräusch. Weichgaumenimplantate: Unter örtlicher Betäubung wird der Weichgaumen durch Einsetzen von Kunststoffstiften stabilisiert. Falls die Stifte sich lösen, werden sie einfach ersetzt. Die Therapie eignet sich nur für ca. zehn Prozent aller Schnarcher, denn falls der Weichgaumen eines Patienten zu groß ist, könnte dieser am Implantat ersticken.UvulaFlap: Das hochgeklappte Zäpfchen (Uvula) wird am Gaumen vernäht. Die Schleimhaut wird nicht beeinträchtigt. Beschwerden beim Schluckakt und Sprechstörungen sind möglich.
Mandelentfernung: Bei Erwachsenen haben die Mandeln keine wichtige Funktion. Bei zu großen Mandeln kann die Entfernung mit einem Eingriff am Weichgaumen kombiniert werden. Nachblutungen sind möglich.
Bei Nasenscheidewandverkrümmungen und Nasenmuschelvergrößerungen ist eine operative Begradigung der Nasenscheidewand und eine Verkleinerung der Nasenmuscheln durchzuführen.
Bei Kieferhöhlen- und Nasennebenhöhlenentzündungen bietet sich eine breite Palette an Behandlungsmöglichkeiten, je nach Ausmaß der Kieferhöhlen- oder Nasennebenhöhlenentzündung: Diese reicht von der Gabe von schleimlösenden Mitteln, Antibiotika, Kieferhöhlenspülungen bis hin zu Kieferhöhlen- und Siebbeinoperationen.Die unten beschriebenen chirurgischen Interventionsmaßnahmen sind im deutschsprachigen Raum teils umstritten, sie werden vornehmlich in den USA propagiert. Sie haben teilweise durchaus ihre Berechtigung, insbesondere bei angeborenen Rückverlagerungen der Zunge und des Unterkiefers. Oft liegt eine multi-level-obstruction vor, auf diese wird reagiert mit einer multi-level-surgery.

  • maxillomandibular advancement: Vorverlagerung des Unterkiefers durch Spaltung der Mandibula
  • Zungensuspension:  Zunge wird durch nicht resorbierbaren Faden, der an einer Schraube am Unterkiefer fixiert wird, nach vorne gezogen
  • Hyoidsuspension: Um den Zungengrund am Zurückfallen zu hindern werden Zungenbein (Hyoid) und Kehlkopf verdrahtet, sodass sich der Schlund öffnet. Schluckbeschwerden und Stimmveränderungen sind möglich. Veränderung des Gefühls am Kehlkopf.

Was können Sie tun?

Für Schnarcher und Schnurrer ist es wichtig, erste Maßnahmen sofort zu treffen.

  • Sie könnten folgende 10 Dinge angehen:      
  • Sie könnten Ihre Besonderheit endlich zugeben und akzeptieren  
  • Sie könnten Alkohol & Nikotin reduzieren, auch wenn es schwer fällt
  • Sie könnten Sport treiben und Stress vermeiden 
  • Sie könnten Ihr Schlafverhalten verbessern und Entspannung suchen
  • Sie könnten leichte Hilfen für Lagerung, Ohr, Nase oder Mund ausprobieren 
  • Sie könnten über Ihr schnarchen und deren Gründe nachdenken
  • Sie könnten durch Hilfen analysieren lassen ob Sie zur Apnoe oder Bruxismus neigen
  • Sie könnten zusammen mit Ihrem Partner ein Lösungsgespräch führen
  • Sie können ein Gespräch mit einem Bettberater zur Bettausstattung durchführen
  • Sie können ein Gespräch mit einem Schlafmediziner angehen

oder Sie tun gar nichts, dann werden Sie von den Folgen eingeholt und  
Konflikte auch mit der Arbeit und mit dem Partner sind vorprogrammiert.